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Sperrgut und Paletten privat verschicken

  • EmKo9
  • 1. November 2026 um 22:13
  • 20 Mal gelesen
  • 0 Kommentare
Fahrradrahmen, Teppichrolle, Gartenmöbel oder ein ganzer Schrank: Nicht alles passt in einen normalen Paketkarton. Ab wann etwas Sperrgut ist, was das bei DHL und Hermes kostet und wann sich eine Spedition lohnt, liest du hier.
Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. Was gilt bei DHL als Sperrgut?
  2. Hermes als Alternative
  3. Zu groß oder zu schwer für Paketdienste: Spedition

Kurz gesagt: Bei DHL wird es teuer, sobald eine Seite über 120 × 60 × 60 cm hinausgeht oder das Paket keine Quaderform hat. Dann kommt ein Sperrgutzuschlag von derzeit 28,99 € dazu. Für große, aber leichte Dinge ist Hermes oft günstiger. Alles über 31,5 kg oder 2 m Länge gehört auf eine Palette zur Spedition.

Was gilt bei DHL als Sperrgut?

  • Eine Seite ist länger als beim Standardpaket erlaubt (120 × 60 × 60 cm).
  • Die Sendung ist weder quader- noch rollenförmig.
  • Es stehen Teile ab oder die Verpackung ist ungewöhnlich, zum Beispiel nur in Folie gewickelt.

Grenzen für Sperrgut bei DHL (national): längste Seite bis 200 cm, Gurtmaß bis 360 cm, höchstens 31,5 kg. Der Zuschlag kommt zum normalen Paketpreis dazu. Ein 31,5-kg-Paket kostet als Sperrgut also rund 53 € statt 24 €.

Gurtmaß ausrechnen: Länge + 2 × Breite + 2 × Höhe. Beispiel: 150 × 40 × 30 cm ergibt 150 + 80 + 60 = 290 cm.

Hermes als Alternative

Hermes rechnet ohne Gurtmaß und ordnet Pakete nach „längster + kürzester Seite“ ein. Das größte Paket (XXL) erlaubt zusammen bis 200 cm und bis 31,5 kg. Für lange, aber schmale Dinge ist das oft günstiger als DHL-Sperrgut. Am besten vor dem Kauf eines Labels beide Preisrechner vergleichen.

Zu groß oder zu schwer für Paketdienste: Spedition

  • Palette: Die Standardgröße ist die Europalette mit 120 × 80 cm. Ware gut befestigen, mit Folie umwickeln und alle Seiten beschriften.
  • Buchen: Viele Speditionen nehmen Aufträge von Privatleuten nur über Vermittlungsportale an. Preise vergleichen lohnt sich, sie hängen stark von Strecke, Gewicht und Zusatzleistungen ab.
  • Abholung und Zustellung: Meist innerhalb eines Zeitfensters und nur bis zur Bordsteinkante. Hilfe beim Tragen kostet extra.
  • Haftung prüfen: Für Privatkunden ist die Haftung bei Speditionen oft stark eingeschränkt. Lies die Bedingungen vorher und schließe bei wertvoller Ware eine Zusatzversicherung ab.
  • Alternative für kurze Strecken: Transporter mieten oder einen lokalen Kleintransport beauftragen, das ist mitunter günstiger.

Welche Spedition hat bei euch gut geklappt? Tauscht euch im Forum aus: Speditionen

Stand: November 2026. Quellen: DHL „Service Sperrgut“ und Leistungsbeschreibung DHL Paket (Stand Oktober 2026), Hermes Paketklassen, Berichte zum DHL-Sperrgutzuschlag (Stand August 2026).

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